Neues aus Absurdistan!

SPD, FWG und FWG stellen unseres Erachtens einen völlig absurden Show-Antrag zum Leerstand des ehemaligen Jibi-Marktes.

Zum Sachverhalt:
 
Mit Schreiben vom 09.03.2018 stellten die drei Fraktionen einen gemeinsamen Antrag, der in der nachfolgenden Sitzung des Rates der Gemeinde Augustdorf am 22.03.2018 auch beraten wurde.

Der Antrag im Wortlaut:
 
„Der Bürgermeister wird beauftragt, baldmöglichst mit dem Eigentümer über die Entwicklung und eine Folgenutzung der Liegenschaft in Verhandlung zu treten. Eine Option könnte auch die Übernahme -Kauf- durch die Gemeinde sein. Hierzu erstellt die Verwaltung ein Planungs- und Finanzierungskonzept.“
 
Unsere Meinung hierzu ist:
 
1. Unser Bürgermeister benötigt keinen besonderen Ratsbeschluss, um Maßnahmen zu Leerständen ehemaliger Geschäfte zu ergreifen! Das ist „Chefsache“ und versteht sich für jeden guten Bürgermeister von selbst! Herr Dr. Wulf hatte sofort, nach dem Auszug des Jibi, Gespräche mit dem Eigentümer geführt und versucht, auch aktiv einen Nachfolger zu finden. Gespräche dazu laufen weiter.
 
2. Die drei Fraktionen stellten ernsthaft den Antrag, als Option, den Gebäudekomplex zu kaufen. Zu diesem Komplex gehören u. a. auch 15 Wohnungen. Die Kosten für den Kauf kann aktuell niemand beziffern. Es dürfte sich dabei sicherlich um Millionen € handeln.
 
3. Wir fragen uns, was um Himmels Willen, soll unsere Gemeinde mit diesem Wohnblock anfangen und woher soll das Geld dazu kommen?
 
Wir müssen unsere Kassenkredite „zurückfahren“ und nicht aufstocken.
 
Dieser Antrag zeigt aber auch, dass er nicht im Entferntesten einer Machbarkeits- oder Kosten- Nutzung- Überlegung unterzogen wurde.
 
4. Eine Gemeinde muss andere Aufgaben bewältigen und hat nicht als Immobilienmakler aufzutreten!
 
5. Obwohl es allen Politikern im Rat der Gemeinde Augustdorf klar sein dürfte, dass der Erwerb dieser Immobilie als unsinnig einzustufen ist, wurde die Verwaltung beauftragt, ein Planungs- und Finanzierungskonzept zu erstellen. Hier muss sich die Verwaltung an völlig unzweckmäßigen Aufträgen abarbeiten und soll sogar unnötiger Weise unternehmerisch tätig werden, obwohl wichtigere Planungen, wie z. B. der Umbau unserer Schulen, anliegen.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben